Anfang 2016 hatte ich ein ernstes Problem.

 

Durch gesundheitliche Probleme konnte ich einen großen Teil des Tages nicht in der Firma sein. Und das in einer Phase, wo es nach dem Umzug und einem gegangenen Mitarbeiter dringend nötig gewesen wäre.

 

Vorher habe ich den größten Teil meiner Arbeit (wenn ich nicht beim Kunden war) am Büro-PC erledigt. Aber nun saß ich meist im Auto, im Wartezimmer, etc. Und es war klar, dass sich das nicht kurzfristig ändern würde.

 

Einen großen Teil der Unternehmensprozesse konnte ich von unterwegs nicht einsehen. Und deshalb nicht so reagieren, wie es notwendig gewesen wäre. Rückfragen von Mitarbeitern, Anfragen von Kunden konnte ich nur verzögert bearbeiten. Ich hatte das Gefühl, dass sich mein Handlungsspielraum von 100% auf 30% verkleinert hatte.

 

In dieser Phase kaufte ich mir ein neues Tablet. Da ich schon ein iPhone benutzte, war die Entscheidung zum iPad für mich nur logisch.

 

Anhand von drei Situationen möchte ich die Veränderung, die das IPad in meiner Arbeit brachte beschreiben:

 

Ich bin im Auto unterwegs und ungeplant ist etwas wichtiges zu tun.

 

Ein wichtiger Anruf geht ein. Ich fahre rechts, stelle das Auto ab und greife in meine Tasche. Auch hinter dem Steuer habe ich ausreichend Platz, um schnell etwas nachzuschauen, eine Mail kurz zu kommentieren.

 

Die gleiche Situation, ohne Tablet. Ich fahre rechts ran, hole das Laptop aus dem Kofferraum. Setze mich auf den Beifahrersitz, das Notebook auf den Knien. Fahre es hoch. Verbinde es mit dem Handy. Starte Outlook. Warte auf die Mail. Beantworte sie. Und packe alles wieder weg.

 

Nein. Mache ich nicht. Ist viel zu umständlich.

 

Situation 2: Ich bin beim Kunden. Wir gehen durch seine Produktion.

 

Das Tablet ist so leicht, dass ich es bequem mitnehme.

 

Auch im Stehen kann jederzeit etwas notiert oder fotografiert werden. Und ist direkt digital gespeichert.

 

Der Zugriff auf Daten, Fotos, Dokumente, Programm ist jederzeit ohne Umstand gegeben.

 

Mit dem Notebook hätte ich in der Situation sicher nicht gearbeitet. Aber mit Stift und Papier. Dazu ein Foto mit dem Handy. Und hinterher irgendwann zusammengeführt. Hoffentlich. Die Daten hätten wir uns später angeschaut, wenn wir wieder im Besprechungsraum sitzen, wären dann aber nicht mehr vor Ort.

 

Situation 3: Besprechung mit Partnern oder Kunden

 

Kennst Du das? In einer Besprechung klappt Dein Gegenüber seinen Laptop auf. Empfindest Du das auch trennend? Mir geht es oft so. Man sieht nicht, was das Gegenüber auf dem Schirm hat, was er eingibt.

 

Das Tablet liegt flach oder leicht schräg auf dem Tisch. Stört im Regelfall nicht. Mein Gegenüber erkennt, was ich gerade tue. Wir können sehr schnell auch zusammen auf das Tablet schauen.

 

 

Ich sehe heute ganz oft Situationen, Arbeitsbereiche, wo ich denke: Das könnte man mit einem Tablet so viel besser machen.

 

Wenn Du Dir für Dein Arbeiten auch ein Tablet kaufen möchtest, hier ein paar Anregungen von mir:

 

Die erste Grundsatzentscheidung ist die der Plattform. Es gibt Windows, Android und iOS (Apple)

 

Windows-Geräte wie das Microsoft Surface benutzen das auch auf dem PC verwendete Windows 10. Es verhält sich durch den „Tablet-Modus“ etwas anders, kann aber grundsätzlich alles, was ein PC kann.

 

Ist also ein kleiner PC. Das ist ein absoluter Vorteil. Denn Du kannst alle Deine Programme weiter so benutzen wie Du es vom PC her kennst.

 

Und es ist aus meiner Sicht auch großer Nachteil. Denn die PC-Programme sind in der Regel für den PC, für Maus und Tastatur geschrieben. Nicht für den Finger. Und sind damit oft nicht gut zu bedienen.

 

Es hat schon seinen Grund, das Apple für mobile Geräte wie das iPhone und das iPad ein anderes Betriebssystem entwickelt wie für Laptop und Tischrechner.

 

Die zweite Plattform ist Android. Du hast ein große Auswahl an Geräten aller Preisklassen, viele Apps im Store. Vielleicht hast Du schon ein Smartphone mit Android, dann kommst Du mit der Bedienung sofort klar.

 

Das iPad mit dem Betriebssystem iOS ist die dritte Plattform. Geräte gibt es nur von Apple, die Preise sind im gehobenen Segment.

 

Das iPad war meine Wahl. Weil ich schon das iPhone besitze. Weil mir die einfache Bedienung gefällt. Die Zuverlässigkeit der Geräte. Die zahlreichen Apps im Store.

 

 

Du kannst mit jeder Plattform glücklich werden. Wähle die, die am besten zu Dir passt.

 

Aber erlaube mir einige Anmerkungen:

 

Ich hatte vor dem iPad schon ein Tablet. Es war ein sehr günstiges. Mit dem bin ich nie warm geworden. Die Akkulaufzeit war zu kurz. Es war ein langsames Gerät. Und ich hatte immer zu wenig Speicher. Am Ende lag es in der Ecke.

 

Spare nicht an der falschen Stelle. Investiere richtig und hab dann auch Spaß mit dem Gerät.

 

Zu wenig Speicher ist so eine Spaßbremse. Hole Dir im Zweifelsfalle lieber etwas mehr.

 

Die Größe. Auf der einen Seite ist ein kleines Tablet leichter und besser zu tragen. Mit dem größeren Gerät siehst Du mehr, kannst mehr machen. Welches Gerät das richtige für Dich ist, kommt auf jeden Fall auf Deinen Anwendungsfall an. Teste nach Möglichkeit vorher Deine Wahl

 

Wenn Du viel unterwegs bist, macht es absolut Sinn, ein Tablet mit Mobilfunkanbindung zu benutzen.

 

Es geht zwar auch über das Smartphone, ist aber immer ein zusätzlicher Schritt. Ich möchte es nicht mehr missen, dass ich in 5 Sekunden mein Tablet aufgeklappt, entsperrt habe und loslegen kann.

 

Um handschriftlich zu notieren, habe ich mir auch einen Stift gekauft. Kollegen, die viel getestet haben, sagen, dass der „Pencil“ von Apple der beste Stift sei. Ich habe ihnen geglaubt und wurde nicht enttäuscht.

 

Wichtig: der Apple Pencil funktioniert nur mit dem iPad PRO. Aus meiner Sicht das wichtigste Argument, um das PRO zu wählen.

 

Der Pencil ist nicht billig und sollte dementsprechend gut geschützt sein, wenn Du ihn nicht benutzt. Meine Empfehlung ist eine Schutzhülle, die den Stift mit aufnimmt, wenn er nicht in Gebrauch ist. So ist er immer griffbereit dabei.

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